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– Hemp Embassy Vienna –

Erste Cannabisbotschaft Österreichs

In Wien eröffnete am 18.09.15 die erste Cannabisbotschaft.
Um 16:20Uhr / 4:20 / öffneten sich die Pforten. Es war ein voller Erfolg. Die Besucher kamen überall her um sich dieses Spektakel nicht entgehen zu lassen.

Die erste Cannbisbotschaft in Europa und dann noch in einem Land, wo blühender Cannabis eigentlich verboten ist.

„Laut Gesetz ist die Erzeugung, der Erwerb, der Besitz, die Überlassung, die Verschaffung, die Ein- und Ausfuhr sowie die Bewerbung von Suchtmitteln verboten. Auch kleinste Mengen (z.B. die Tagesdosis für den Eigenverbrauch) sind nach dem Gesetz verboten.“

hemp embassy(BQ: Hemp Embassy Vienna)

– Suchtmittelgesetz (SMG) Österreich –

§ 27 SMG Unerlaubter Umgang mit Suchtgiften
(1) Wer vorschriftswidrig
1.Suchtgift erwirbt, besitzt, erzeugt, befördert, einführt, ausführt oder einem anderen anbietet, überlässt oder verschafft,
2.Opiummohn, den Kokastrauch oder die Cannabispflanze zum Zweck der Suchtgiftgewinnung anbaut oder
3.psilocin-, psilotin- oder psilocybinhältige Pilze einem anderen anbietet, überlässt, verschafft oder zum Zweck des Suchtgiftmissbrauchs anbaut,
ist mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen.
(2) Wer jedoch die Straftat ausschließlich zum persönlichen Gebrauch begeht, ist mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen.
(3) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren ist zu bestrafen, wer eine Straftat nach Abs. 1 Z 1 oder 2 gewerbsmäßig begeht.
(4) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren ist zu bestrafen, wer
1.durch eine Straftat nach Abs. 1 Z 1 oder 2 einem Minderjährigen den Gebrauch von Suchtgift ermöglicht und selbst volljährig und mehr als zwei Jahre älter als der Minderjährige ist oder
2.eine solche Straftat als Mitglied einer kriminellen Vereinigung begeht.
(5) Wer jedoch an Suchtmittel gewöhnt ist und eine Straftat nach Abs. 3 oder Abs. 4 Z 2 vorwiegend deshalb begeht, um sich für seinen persönlichen Gebrauch Suchtmittel oder Mittel zu deren Erwerb zu verschaffen, ist nur mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr zu bestrafen.

§ 28 SMG Vorbereitung von Suchtgifthandel
(1) Wer vorschriftswidrig Suchtgift in einer die Grenzmenge (§ 28b) übersteigenden Menge mit dem Vorsatz erwirbt, besitzt oder befördert, dass es in Verkehr gesetzt werde, ist mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren zu bestrafen. Ebenso ist zu bestrafen, wer die in § 27 Abs. 1 Z 2 genannten Pflanzen zum Zweck der Gewinnung einer solchen Menge Suchtgift anbaut.
(2) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren ist zu bestrafen, wer die Straftat nach Abs. 1 in Bezug auf Suchtgift in einer das Fünfzehnfache der Grenzmenge (§ 28b) übersteigenden Menge (großen Menge) begeht.
(3) Mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren ist zu bestrafen, wer die Straftat nach Abs. 1 als Mitglied einer kriminellen Vereinigung begeht.
(4) Unter den in § 27 Abs. 5 genannten Voraussetzungen ist der Täter jedoch im Fall des Abs. 1 nur mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr, im Fall des Abs. 2 nur mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren und im Fall des Abs. 3 nur mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren zu bestrafen.


Staatsanwalt prüft neue Hanfbotschaft – Im 6. Bezirk kann man blühende Hanfpflanzen schnuppern. Die Justiz klärt nun, ob das auch rechtens ist.

Der Besitz blühender, weiblicher Hanfsamen ist in Österreich verboten. In Wien kann man die ein Meter hohen Pflanzen ab sofort trotzdem in der Esterhazygasse 32–34 betrachten und beschnuppern. Am Freitag eröffnete die „Hemp Embassy Vienna“, Wiens erste Hanfbotschaft.

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(Foto: /Copyright Bushplanet_Lepsi)

„Es ist an der Zeit, die Unterscheidung gute/wachsende und böse/blühende Hanfpflanzen zu beenden“, sagt der selbsternannte Botschafter Stivi Wolyniec, Geschäftsführer des Bushplanet. „In der Hanfbotschaft kann sich jeder selbst ein Bild machen.“

 

Doch weshalb können die sonst verbotenen Pflanzen hier ausgestellt werden? Laut Stivi Wolyniec sei eine blühende Pflanze nur illegal, wenn sie zur Gewinnung von Suchtmitteln angebaut werde, also wenn man Blüten von der Pflanze trenne. „Und wir tun alles, damit das nicht passiert.“

So sind die Pflanzen mittels Sicherheitsglas vom Publikum getrennt. (Durch Öffnungen im Glas können Besucher die unterschiedlichen Aromen trotzdem riechen.) Die Blüten werden durchgehend gefilmt und, wenn sie verblüht sind, unter notarieller Aufsicht in der Wien-Energie-Anlage in Simmering entsorgt.

Doch so sicher ist man bei der Staatsanwaltschaft noch nicht, ob die Ausstellung rechtens ist.

Die Causa wird derzeit geprüft.

Aus dem Automaten

Hanfautomat, Seeds2go…

(Foto: /Anna-Maria Bauer)

Für Freunde des fünfblättrigen Gewächses gibt es in Wien noch eine weitere Neuigkeit : „Seeds2go“ eröffnete seine vierte Österreich- und seine erste Wien-Filiale in der Burggasse (7. Bezirk)  und verkauft dort  weibliche Hanfsamen aus dem Automaten. Rund um die Uhr können Kunden an fünf Automaten zwischen 270 verschiedenen Sorten wählen.Hier gibt es etwa sechs Samen „Holy Grail Kush“ um 70 Euro oder acht Samen vom „Killer Mix“ um 55 Euro. Der Erwerb ist ab 18 Jahren gestattet. Aufgrund des defekten Lesegeräts ist derzeit ein Kauf auch ohne Verifizierung möglich.

Hanfautomat, Seeds2go…

(Foto: /Anna-Maria Bauer)

Laut „Seeds2go“ würden Kunden wie Nachbarn das Angebot gut annehmen. Auch bei Neubaus Bezirksvorsteher Thomas Blimlinger sind keine Beschwerden eingetrudelt.Grund genug für „Seeds2go“ weiterzuziehen: Ab 6. Oktober werden auch Grazer (in der Ungergasse 10) am Automaten einkaufen können.


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Der „war on drugs“ und die damit verbundene Propaganda hat die Wahrnehmung der Heil-, Nutz- und Genusspflanze Hanf, die unser Kulturkreis seit beinahe 30.000 Jahren kennt und schätzt, bei vielen Menschen verzerrt.
Die Hanfbotschaft möchte dem entgegenwirken und steht allen offen, die Hanf in all seinen Facetten kennenlernen möchten.

Zur Geschichte:

Im Frühjahr 1998 war Bushplanet das erste Unternehmen in Österreich, das Hanfstecklinge produziert und zum Verkauf angeboten hat. Damals war dies noch höchst umstritten, mehrere Hausdurchsuchungen und Verurteilungen zu (bedingten) Haftstrafen waren die Folge.

Trotzdem wurde dadurch eine bedeutsame Entwicklung eingeleitet, seitdem wurden und werden von vielen verschiedenen Anbietern Stecklinge produziert. Mittlerweile ist es auch gerichtlich anerkannt, daß Hanfstecklinge legal produziert und verkauft werden dürfen.

Allerdings wird von einigen Anbietern sowie von manchen Medien behauptet, Hanfpflanzen wären nur dann legal solange die Pflanzen in der Wuchsphase seien, sobald die Pflanzen Blüten ausbilden seien sie illegal. Dieses Missverständnis wollen wir ausräumen.
(Q: Hemp Embassy)

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